Navigationsbereich


Dekarbonisierung

UNIQA setzt wirkungsvolle Maßnahmen zum schrittweisen Ausstieg aus kohlebasierten Geschäftsmodellen um

UNIQA bleibt als Versicherer von den Auswirkungen des Klimawandels nicht verschont.  Wir übernehmen Verantwortung und leisten einen wirkungsvollen Beitrag zu einer kohlestoffarmen Zukunft. Aus diesem Grund hat UNIQA im Jahr 2018 als erste österreichische Versicherungsgruppe den schrittweisen Ausstieg aus dem kohlebasierten Geschäft zum Thema gemacht.

Im aktuellen „Statement on Decarbonisation“ finden Sie die Details dazu. Diese Selbstverpflichtung ist verankert in der „UNIQA Richtlinie für Responsible Investments“ sowie in der „UNIQA Underwriting Policy“.

Aktuell wurden bereits folgende Maßnahmen umgesetzt:

Keine Veranlagung in Kohle: Per Ende Jänner 2019 waren alle Investments in kohlebasierten Unternehmen verkauft.

Kein Kohle-Neugeschäft als Versicherer: Seit Anfang 2019 schließt UNIQA kein Neukundengeschäft mit Unternehmen aus der Kohleindustrie ab.

Darüber hinaus bekennt sich UNIQA – unter bestimmten Bedingungen – zur pro-aktiven, unterstützenden Begleitung bestehender Kunden aus der Kohleindustrie bei der Transformation ihrer Geschäftsmodelle bis zumindest 2025. Voraussetzung dafür ist jedoch die Entwicklung und Umsetzung eines glaubwürdigen Transformationsplans und die Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien.  

UNIQA ist der erste Versicherer mit ÖGUT zertifizierter Veranlagung

UNIQA ist ein relevanter Kapitalmarktteilnehmer. Über unsere Investments stärken wir die ausgewählten Unternehmen und deren Geschäftsmodelle. Nachhaltigkeitskriterien alleine ersetzen zwar die bewährten Instrumente des klassischen Wertpapiermanagements nicht, ergänzen diese aber auf nutzbringende Weise. Dass wir gesellschaftliche und ökologische Kriterien bei der Anlageentscheidung berücksichtigen, verstehen wir daher nicht als moralische Fleißaufgabe. Vielmehr sind wir überzeugt, dass nachhaltige Kapitalanlagen langfristig auch wirtschaftlich erfolgreich sind.

2018 wurde die „UNIQA Richtlinie für Responsible Investments“ beschlossen und damit gleichzeitig auch der Ausstieg aus der Kohle auf der Veranlagungsseite eingeläutet. Bereits per Ende Jänner 2019 war das Veranlagungsportfolio schließlich frei von kohlebasierten Investments. Als erster Versicherer wurde UNIQA in Österreich für die Veranlagung nun auch mit dem ÖGUT Nachhaltigkeitszertifikat in Bronze ausgezeichnet. 

Kein Neugeschäft mit Kohle

Seit Beginn 2019 zeichnet UNIQA in der Sachversicherung kein Neugeschäft mit der Kohleindustrie. Aktuelle Versicherungen von Kohlekraftwerken und Unternehmen, die Strom aus unterschiedlichen Quellen – wie Kohle, andere fossile Brennstoffe oder auch erneuerbaren Energien – erzeugen, können bis zumindest 2025 weiterlaufen. Eine Weiterversicherung ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die die Entwicklung und Umsetzung glaubwürdiger Transformationspläne sowie die Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien umfassen.

Unsere Rolle sehen wir in dieser Phase nicht auf unsere Aufgabe als Versicherer beschränkt. UNIQA wird seine Kunden bei der Transformation ihrer kohlebasierten Geschäftsmodelle pro-aktiv unterstützen und begleiten. Bei klarer zeitlicher Planung und angemessenem Fortschritt des Transformationsprozesses ist eine „Versicherbarkeit“ unserer Kunden aus der Kohleindustrie für die verbleibende Dauer der Transformation grundsätzlich möglich.

Statement on Decarbonisation