Hitze, Starkregen, Hochwasser oder Dürre können Produktionsprozesse beeinträchtigen, Lieferketten unterbrechen und Anlagen beschädigen. Für Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, Klimarisiken nicht nur zu kennen, sondern ihre möglichen finanziellen und betrieblichen Auswirkungen konkret einzuschätzen und frühzeitig gegenzusteuern.
Genau dabei unterstützt UNIQA Sustainable. Das Tochterunternehmen von UNIQA hilft Unternehmen, Klima- und Nachhaltigkeitsrisiken standortsbezogen zu erkennen, wirtschaftlich einzuordnen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Im Mittelpunkt stehen dabei Prävention und langfristige Resilienz.
„Versicherung bedeutet für uns mehr, als Schäden abzusichern. Entscheidend ist, Risiken frühzeitig zu erfassen, gezielt vorzubeugen und Unternehmen langfristig resilienter aufzustellen“, sagt Olivera Böhm Rybak, CEO UNIQA Sustainable.
Was Klimarisikoanalyse in der Praxis bewirkt
Von der Biobäckerei bis zur Energieanlage: Wie unterschiedlich Klimarisiken wirken können, zeigen zwei aktuelle Projekte von UNIQA Sustainable.
Beim österreichischen Unternehmen brotsüchtig zeigte die Klimarisikoanalyse auf, welche Folgen unter anderem Starkniederschläge, Hochwasser und Hitzestress auf Standorte und Betriebsabläufe haben können. Daraus wurden konkrete Handlungsfelder abgeleitet, etwa für die Notfall und Kontinuitätsplanung, das Kühl und Energiemanagement sowie eine breiter aufgestellte Lieferantenbasis.
Aus Annahmen wird so eine fundierte Entscheidungsgrundlage: Wo besteht der größte Handlungsbedarf? Welche Schritte und Maßnahmen sind besonders dringlich? Und welche Investitionen versprechen den größten Nutzen? Wie diese Klimarisikoanalyse konkret in die Praxis übersetzt wurde, lesen Sie in der vollständigen Success Story von brotsüchtig.
Auch bei einem Betreiber erneuerbarer Energien in Südosteuropa ging es darum, mögliche Risiken frühzeitig sichtbar zu machen. Viele Energieanlagen wurden für eine lange Betriebsdauer geplant und auf klimatische Bedingungen ausgelegt, die sich heute zunehmend verändern. Zwölf Klimagefahren wurden daher analysiert und ihre Auswirkungen auf Anlagenverfügbarkeit, Umsatz und Geschäftskontinuität bewertet. Als wesentliche Risikofaktoren zeigten sich Waldbrand, Hagel, Dürre und Hitzestress.
Anhand der Analyse wurden gezielte Anpassungsvorschläge entwickelt, etwa brandschutzwirksame Vegetationszonen rund um Batteriespeicherbereiche sowie Wetterinformationssysteme und automatisierte Schutzbetriebsmodi. Die Ergebnisse liefern damit auch eine belastbare Basis für künftige Investitions-, Wartungs- und Standortentscheidungen.
Wie Klimarisiken bei Solar- und Batteriespeicheranlagen festgestellt werden und welche Maßnahmen daraus entstehen, zeigt die vollständige Success Story von einem Betreiber erneuerbarer Energien in Südosteuropa.
„Wenn Unternehmen wissen, welche Anlagen, Prozesse oder Lieferketten besonders verwundbar sind, können sie Investitionen gezielter priorisieren und Risiken reduzieren, bevor Schäden entstehen“, sagt Gerhard Sirucek, Geschäftsführer UNIQA Sustainable.
Erkenntnisse aus den Analysen
„Viele Unternehmen wissen, dass der Klimawandel für ihren Betrieb relevant ist, aber nicht, wo sie konkret beginnen sollen. Wir schaffen ein klares Risikobild und zeigen, welche Maßnahmen zur jeweiligen betrieblichen Realität passen“, sagt Christoph Kapfinger, Geschäftsführer UNIQA Sustainable Österreich.
Die Beispiele der beiden Sucess Stories machen deutlich, wie schnell Klimarisiken wirtschaftlich relevant werden können. Beim Betreiber erneuerbarer Energien zeigten die untersuchten Szenarien potenzielle Verluste von bis zu drei Millionen Euro. Bei brotsüchtig wurden mögliche Betriebsunterbrechungen von bis zu 265 Tagen ermittelt. Der Mehrwert liegt jedoch nicht allein in den Zahlen, sondern vor allem darin, Klimarisiken wirtschaftlich greifbar zu machen – so wird sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht.
Das richtige Risikobild für eine sichere Zukunft
Klimarisiken lassen sich nicht vollständig vermeiden. Wie gut ein Unternehmen darauf vorbereitet ist, lässt sich hingegen beeinflussen. Umso wichtiger ist es, klimabedingte Veränderungen bereits heute in Entscheidungen zu Standorten, Infrastruktur, Lieferketten und Investitionen einzubeziehen.
Eine Klimarisikoanalyse schafft dafür die Grundlage. Sie identifiziert relevante Risiken, setzt Prioritäten und stärkt die eigene Betriebsfähigkeit langfristig.
Unternehmen, die wissen möchten, welche Klimarisiken für ihre Standorte und Prozesse besonders relevant sind, können mit einem unverbindlichen Erstgespräch mit den Expert:innen von UNIQA Sustainable starten.
Mehr darüber, wie die Klimarisikoanalyse von UNIQA Sustainable funktioniert und wie Unternehmen davon profitieren, erfahren Sie hier.
Versicherung bedeutet für uns mehr, als Schäden abzusichern. Entscheidend ist, Risiken frühzeitig zu erfassen, gezielt vorzubeugen und Unternehmen langfristig resilienter aufzustellen.
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