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Umwelt & Gesellschaft

Inklusion bei UNIQA: Barrieren abbauen, Chancen schaffen

01.12.2023 2 Minuten Lesezeit

Alljährlich am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, erstrahlt der UNIQA Tower in Violett. Doch nicht nur nach außen setzt das Unternehmen ein sichtbares Zeichen.

„Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen sehe ich als große Bereicherung für UNIQA. Um ihren Alltag erfolgreich zu meistern, brauchen sie oft unterschiedliche Denkweisen und kreative Lösungen – wertvolle Eigenschaften, die diese Menschen dann auch ins Unternehmen einbringen.“, so Ulrike Kienast-Salmhofer, Beauftragte für Diversität und Inklusion bei UNIQA. „Durch die Förderung von Inklusion schaffen wir überdies ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden respektiert und wertgeschätzt fühlen.“

Um Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, hat UNIQA in diesem Jahr unterschiedliche Maßnahmen getroffen. Die erneute Teilnahme am myAbility Talent Programm sowie die Gestaltung einer barrierefreien Arbeitsumgebung sind nur zwei der diesjährigen Meilensteine am Weg von UNIQA zu einer inklusiven Arbeitgeberin.

 

Talente entdecken und fördern

Zum zweiten Mal in Folge hat UNIQA heuer am myAbility Talent Programm teilgenommen. Das Karriereprogramm bietet nicht nur Chancen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, sondern ermöglichet es UNIQA, eine neue Zielgruppe hochqualifizierter und vielfältiger Mitarbeitenden zu erschließen. Überdies helfen die Job-Shadowings, im Unternehmen Bewusstsein für das Thema Behinderung und für vorhandene Barrieren sowie Vorurteile zu schaffen, um diese langfristig abzubauen.

„Die Shadowing-Tage haben mich nachhaltig beeindruckt und meine Sicht auf die Themen Diversität und Inklusion geprägt. Die Offenheit und Transparenz, mit der unser Talent mit ihrer Behinderung umgeht, und die knallhart analytische Sicht auf das Verhalten der „gesunden“ Mitmenschen waren sehr inspirierend“, schildert Christian Blümel, Leiter ECM Manage (Value Train Automation), UNIQA IT Services GmbH, seine Erfahrungen mit dem Job-Shadowing.

Wie notwendig eine barrierefreie Arbeitsumgebung für Menschen mit Behinderungen ist, bestätigt Magdalena Lisa Manzl aus dem Team Sustainability, Ethics & Public Affairs, das ebenfalls an dem Karriereprogramm teilgenommen hat: „Uns ist am Tag des Shadowings so richtig bewusst geworden, welch kaum überwindbare Hindernisse unser Talent vor Herausforderungen stellten, wie beispielsweise die schweren Türen in unserem Stockwerk, die er ohne Hilfe nicht öffnen konnte. Scheinbar einfache Dinge für uns bergen doch große Herausforderungen für jemanden mit eingeschränkter Mobilität.“

Der UNIQA Tower erstrahlt in Violett

Der UNIQA Tower erstrahlt in Violett. (© UNIQA/Erwin Gruber)

Durch die Förderung von Inklusion schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden respektiert und wertgeschätzt fühlen.

Ulrike Kienast-Salmhofer, Beauftragte für Diversität und Inklusion

Schritt für Schritt zu mehr Barrierefreiheit

Die schweren Türen im UNIQA Tower gehören nun bald der Vergangenheit an. Damit sich Menschen mit Behinderungen im Gebäude noch besser eigenständig und frei bewegen können, wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt. So werden beispielsweise im gesamten Tower nach und nach die Türen motorisiert. Darüber hinaus sind Alarmierungen (z. B. Feueralarm) nun hör- und sichtbar und entsprechen somit dem 2-Sinne-Prinzip. Ebenso wurden in vielen Gebäudebereichen (z. B. Stiegenhaus, Eingangsbereich) Markierungen angebracht – unter anderem auch mit einem stärkeren Kontrast, damit Menschen mit Sehbehinderung diese besser erkennen können.

Ein weiterer Beitrag zur Barrierefreiheit sind höhenverstellbare Tische. Gehbehinderte Menschen können die Tische nun so einstellen, dass sie mit dem Rollstuhl darunter fahren können. Doch auch für alle anderen Mitarbeitenden bieten solche Tische einen Mehrwert. So lässt sich an ihnen im Stehen arbeiten, was zum Beispiel bei Rückenproblemen angenehm ist. Überdies wird es mit Ende der Umbaumaßnahmen auf jedem Stockwerk des Towers barrierefreie Sanitäreinrichtungen geben. 

„Die Herstellung von Barrierefreiheit in der UNIQA Zentrale ist nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch eine strategische Notwendigkeit. Barrierefreiheit ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen. Sie ermöglicht ihnen, ihre Fähigkeiten und Potenziale ohne Hindernisse auszuschöpfen. Dies trägt zu einer inklusiveren und vielfältigeren Arbeitswelt bei, von der wir alle im Unternehmen profitieren“, erklärt René Knapp, Mitglied des UNIQA Vorstands, People, Brand & Sustainability.